Fernfahrerstammtische Sachsen-Anhalt

Die Fernfahrerstammtische in Sachsen-Anhalt finden wieder statt.

Eine Voranmeldung ist nicht notwendig

Do. 13.Sep.-14.Sep 10:30-16:00

DSLV  Jahrestagung
Neuwahl des Vorstandes in München

Mi. 7. Nov. 19:00 – 21:30

Fernfahrerstammtisch Uhrsleben im November

Mi. 10. Okt. 19:00 – 21:30

Fernfahrerstammtisch Uhrsleben im Oktober

Mi. 5. Sep. 19:00 – 21:30

Fernfahrerstammtisch Uhrsleben im September

Verkehrsrundschau

NEUESTE MELDUNGEN DES LANDESVERBANDES

Lkw-Fahrverbotsregelungen am 31.Oktober und 01.November in NRW und Niedersachsen in den Jahren 2020-2025

Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen stimmen ihre unterschiedlichen Lkw-Fahrverbote am Reformationstag (31.Oktober) und an Allerheiligen (01.November) in den Jahren 2020-2025 aufeinander ab. Die Fahrverbotszeiten werden jeweils auf die Zeit von 6-22 Uhr beschränkt. Zudem gelten zusätzlich ganztägige Durchfahrtsrechte auf wichtigen Transitstrecken.

Mit dem wöchentlichen Rundschreiben: KW 38_2020_4 vom 18.09.2020 berichteten wir über Reglungen zum Lkw-Fahrverbot am 01.November in Nordrhein-Westfalen. Nach der aktuell gültigen Regelung in § 30 Abs. 4 StVO gilt am 31.Oktober (Reformationstag) grundsätzlich neben den ostdeutschen Ländern auch in den vier norddeutschen Ländern Bremen, Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein ein Lkw-Fahrverbot.
Aktueller Stand ist, dass die Bundesländer Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen die jeweils unterschiedlichen Feiertage am 31.Oktober (Reformationstag, in Niedersachsen mit Lkw-Fahrverbot) und 01.November (Allerheiligen, in NRW mit Fahrverbot) aufeinander abgestimmt haben.

In Niedersachsen ist der Reformationstag am 31. Oktober ein Feiertag, in Nordrhein-Westfalen Allerheiligen am 1. November. Um zu vermeiden, dass Lkw-Fahrer auf ihrem Weg durch Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen an beiden Tagen von Feiertagsfahrverboten betroffen sind, werden die Fahrverbotszeiten an beiden Feiertagen auf die Zeit von 6 Uhr bis 22 Uhr beschränkt. Zudem gewähren beide Länder in diesem Zeitraum an dem in ihrem Gebiet jeweils geltenden Feiertag Durchfahrtsrechte auf den wichtigsten Transitverbindungen A1, A 2, A 30, A 31 und A 33.

Ein entsprechender Erlass des Landes Niedersachsen ist diesem Rundschreiben als Anlage beigefügt, der die genauen Streckenbezeichnungen aufführt: https://tinyurl.com/y6tao8bg. Er ist bis Ende 2025 gültig. Ziel der beiden Bundesländer ist es, überfüllt Parkplätze an den Grenzen der beiden Bundesländer zu verhindern.

Quelle: BGL

Neues Aufstiegsförderungsgesetz (AFGB) ist in Kraft

Zum 1. August 2020 ist das neue Aufstiegsförderungsgesetz (AFGB) in
Kraft getreten. Mit dem neuen AFGB wurde die Förderung im Rahmen
des „Aufstiegs-BAföG“ aufgestockt und für alle drei Stufen der Höheren
Berufsbildung eingeführt. Die Förderung greift auch für die Weiterbildung zum MMKU („Meister für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice“).

Ab dem 1. August gibt es nun mehr Geld, flexiblere Rückzahlungsbedingungen und Verbesserungen für Familien. Zudem wird die stufenweise Förderung bis auf Master-Niveau eingeführt. Die wichtigsten Neuerungen gemäß BMBF auf einen Blick:

– Gefördert werden berufliche Aufsteiger über alle drei Fortbildungsstufen, d. h. der/die Geprüfte Berufsspezialist/in ebenso wie der Bachelor Professional und der Master Professional.
– Die Unterhaltsförderung in Höhe von 892 Euro wird erstmals als Vollzuschuss gewährt,
d. h. diese muss nicht – wie bisher – zurückgezahlt werden.
– Verheiratete mit zwei Kindern erhalten abhängig vom Einkommen eine Unterhaltsförderung von bis zu 1.597 Euro pro Monat, Alleinerziehende mit einem Kind bis zu 1.127 Euro pro Monat. Der monatliche Zuschuss für die Kinderbetreuung erhöht sich für Alleinerziehende von 130 Euro auf 150 Euro pro Kind.
– Die Zuschussanteile zu den Fortbildungskosten wurden angehoben.
– Lehrgangsgebühren werden unabhängig von Einkommen und Vermögen bis zu einer Höhe von 15.000 Euro zur Hälfte als Zuschuss übernommen. Für den Rest der Kosten gibt es zinsgünstige Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Bei erfolgreicher Abschlussprüfung muss das KfW-Darlehen jetzt nur noch zur Hälfte zurückgezahlt werden.
– Wer sich am Ende einer Aufstiegsfortbildung selbstständig macht, muss das KfW-Darlehen nicht mehr zurückzahlen und kann so schuldenfrei die eigene Existenzgründung starten.
– Erweitert wurden zudem die Stundungs- und Darlehenserlassmöglichkeiten für Geringverdienende.
– Für Familienmitglieder gibt es jetzt höhere Freibeträge.

Was tun bei Suchtproblemen im Betrieb?


Bei mindestens zehn Prozent aller Arbeits-und Wegeunfälle ist Alkohol mit im Spiel. Dennoch zögern viele Vorgesetzte, entschieden gegen Alkoholmissbrauch im Betrieb vorzugehen. Damit begeben sie sich auf dünnes Eis.Nach Schätzungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) sind bis zu fünf Prozent aller Berufstätigen alkoholkrank,bis zu zehn Prozent haben problematische Konsumgewohnheiten.

Statistisch gesehen dürfte also so ziemlich jede Führungskraft im Laufe ihres Arbeitslebens irgendwann einem Alkoholproblem in ihrem Verantwortungsbereich begegnen. Wer den Dingen ihren Lauf lässt, solange „nichts Schlimmes“ passiert, begibt sich auf dünnes Eis, sowohl menschlich, betriebswirtschaftlich als auch rechtlich.Alkoholabhängigkeit ist eine Krankheit. Laut DHS fehlten Alkoholabhängige in einem Zeitraum von drei Jahren an 189 Tagen. Beider Kontrollgruppe betrug die Fehlzeit im selben Zeitraum 95 Tage. Die Arbeitsleistung von Beschäftigten mit Alkoholproblemen wird auf 75 Prozent der Normalleistung geschätzt.

Ursache dafür sind neben den Fehlzeiten die verminderte Konzentrationsfähigkeitund größere Fehlerhäufigkeit. Studienergebnisse der WHO belegen, dass bei 10 bis 25 Prozent der Arbeits-und Wegeunfälle Alkohol eine Rolle spielt.Es gibt also gute Gründe, ein mögliches Alkoholproblem frühzeitig anzusprechen. Das hilft auch den Alkoholkranken oder -gefährdeten. Denn je früher eingegriffen wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Betroffene seinen Arbeitsplatz behalten kann.Früh eingreifenAuch rechtlich gibt es für die Unternehmen den Zwang, auf Alkoholmissbrauch im dienstlichen Umfeld sofort zu reagieren. Paragraf 7 der DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“ verbietet es Unternehmern, „Versicherte, die erkennbar nicht in der Lage sind, eine Arbeit ohne Gefahr für sich und andere auszuführen“, mit dieser Arbeit zu beschäftigen.

Wenn ein Arbeitgeber Verstöße gegen das Verbot grob fahrlässig oder vorsätzlich ignoriert, kann er bei einem Arbeitsunfall in letzter Konsequenz durch seinen Unfallversicherungsträger in Regress genommen werden.Die Information „Suchtprävention in der Arbeitswelt -Handlungsempfehlungen“ (DGUV Information 206-009)unterstützt Vorgesetzte beim Umgang mit dem Thema. Die Broschüre gibt Tipps zur Gesprächsführung mit Mitarbeitern, bei denen ein problematischer Suchtmittelkonsum vermutet wird, und liefert Antworten auf häufig gestellte Fragen zum rechtssicheren Handelnim Akutfall.Quelle: BG Verkehr

Österreich: Einführung von Grenzkontrollen in der Zeit vom 17. – 21. September 2018

14.09.2018

Das österreichische Innenministerium hat im Zeitraum vom 17. September 2018, 24.00 Uhr bis 21. September 2018, 00.00 Uhr vorübergehende Grenzkontrollen auf Grund des informellen Gipfels der EU-Staats- und Regierungschefs in Salzburg vom 19. – 20. September 2018 erlassen. Betroffen sind die EU-Binnengrenzen der Bundesländer Salzburg und Oberösterreich zur Bundesrepublik Deutschland, des Bundeslandes Kärnten und des Bezirks Lienz in Tirol zu Italien sowie der Flughafen Salzburg.

Weitere Informationen erhalten unsere Mitglieder auf Anfrage in der Geschäftsstelle.

Deutschland: Ausnahmen vom Lkw-Fahrverbot am 31. Oktober 2016 sowie 2018 bis 2020 in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

19.10.2016

Am 31. Oktober 2016 (Reformationstag) gilt auch in diesem Jahr eine allgemeine Ausnahmegenehmigung vom Feiertagsfahrverbot auf bestimmten Autobahnstrecken in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bei Fahrten nach und von Berlin. Die gleiche Regelung kommt auch in den Jahren 2018 bis 2020 zur Anwendung.

Am Montag, 31. Oktober 2016, besteht in Deutschland in den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ein Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht und Anhänger hinter Lkw in der Zeit von 00:00 bis 22:00 Uhr. In einem Erlass vom 28. September 2016 ( tinyurl.com/j4tbqq8) hat das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg als Ausnahme festgelegt, dass die oben angegebenen Lkw am 31. Oktober (Reformationstag) der Jahre 2016 sowie 2018 bis 2020 von 00:00 bis 22:00 Uhr die nachstehend bezeichneten Strecken bei Fahrten nach und von Berlin befahren dürfen:

– zwischen Güterverkehrszentrum Wustermark über die Bundesstraße 5 und Landesgrenze Berlin,
– zwischen Güterverkehrszentrum Freienbrink über die Landesstraße 38, Bundesautobahn 10 und Bundesstraße 1/5      und Landesgrenze Berlin,
– zwischen Güterverkehrszentrum Großbeeren über die Bundesstraße 101 und Landesgrenze Berlin und
– zwischen Flughafen BER über die Bundesautobahn 113/117 sowie über die Bundesstraße 96a/96 und Landesgrenze Berlin.

Das Jahr 2017 wird nicht einbezogen, da das Land Berlin den 31. Oktober 2017 anlässlich des 500. Jahrestages der Reformation als Feiertag festgesetzt hat.

Des Weiteren hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin ( tinyurl.com/jrmj4n9) in Absprache mit den zuständigen Ministerien der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eine Ausnahmegenehmigung vom Feiertagsfahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht und für Anhänger hinter Lkw am 31. Oktober der Jahre 2016 sowie 2018 bis 2020 von 00:00 bis 22:00 Uhr für die nachstehend bezeichneten Strecken der Bundesautobahnen A 2, A 20, A 24, A 4, A 9, A 10, A 11, A 12, A 13, A 14, A 15, A 17, A 19, A 38, A 71, A 72, A 73, A111, A 113, A114, A 115, A 117, A 143 in den genannten Bundesländern bei Fahrten von Berlin oder nach Berlin (Abfahrts- oder Zielort) erlassen.

Ein Verlassen der Autobahn in den genannten Ländern, in denen das Feiertagsfahrverbot des § 30 Abs. 3 Straßenverkehrsordnung (StVO) am Reformationstag gilt, ist nicht zulässig. Dies gilt nicht für den Fall einer unfall- oder baustellenbedingten Vollsperrung der Autobahn. Dann ist der ausgewiesenen Umleitung zu folgen. Ist eine Umleitung nicht vorhanden, so ist die kürzeste Strecke zur nächsten Autobahnauffahrt zu benutzen. Das Fahrzeug darf ferner die Autobahn verlassen, wenn es gemäß § 15a StVO abgeschleppt werden muss. Es ist dann an der nächstgelegenen hierfür geeigneten Stelle abzustellen.

Quelle: DSLV

Verkehrsverbände und Verbände der verladenden Wirtschaft empfehlen gemeinsam ADSp 2017

18.10.2016

Nach Wiederaufnahme von Verhandlungen über gemeinsame Geschäftsbedingungen empfehlen insgesamt acht Verkehrsverbände sowie Verbände von Handel und Industrie die Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen 2017 (ADSp 2017) zum 1. Januar 2017 zur unverbindlichen Anwendung.

Waren im Jahr 2015 die Gespräche des Deutschen Speditions- und Logistikverbands (DSLV) mit den Verbänden der Industrie und des Handels über eine gemeinsam getragene Neufassung der Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen (ADSp) noch gescheitert, was zu zwei gegensätzlichen Bedingungswerken (den vom DSLV herausgegebenen ADSp 2016 und den von der verladenden Wirtschaft empfohlenen Deutschen Transport- und Logistikbedingungen (DTLB) führte, konnte die Initiative des DSLV für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen jetzt zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden.

Mit dem Titel „ADSp 2017″ kann ein gemeinsames, von nunmehr acht Verbänden getragenes, neues Bedingungswerk zum 1. Januar 2017 in Kraft treten.

Die ADSp 2017 werden nicht nur von den bisherigen Trägerverbänden, dem Deutschen Speditions- und Logistikverband (DSLV), dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), dem Handelsverband Deutschland sowie dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) empfohlen. Erstmals schließen sich auch der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) und der Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) der gemeinsamen Empfehlung an.

Nach Zustimmung seiner zuständigen Gremien empfiehlt der DSLV somit, die Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen 2017 (ADSp 2017) ab 1. Januar 2017 im Geschäftsverkehr zwischen Speditions- und Logistikunternehmen und ihren Auftraggebern anzuwenden. Diese Empfehlung ist unverbindlich. Es bleibt den Vertragspartnern unbenommen, vom Inhalt dieser Empfehlung abweichende Vereinbarungen zu treffen.

Zur Ausgestaltung des neuen Klauselwerks ist zunächst darauf hinzuweisen, dass sich die ADSp 2017 strukturell und inhaltlich überwiegend an den ADSp 2016 orientieren, allerdings mussten im Rahmen der jüngsten Verhandlungen auch Forderungen der verladenden Wirtschaft berücksichtigt werden, die bisher schon Gegenstand der DTLB waren.

Weitere Informationen zu den inhatlichen Änderungen erhalten die LVSA-Mitglieder in der Geschäftsstelle.

Quelle: DSLV

LVSA-Aktionstag ‚Toter Winkel‘ am 17. Oktober an drei Magdeburger Grundschulen für Erstklässler

14.10.2016

Fahrer von Lastkraftwagen oder Bussen haben bedingt durch die Größe und Konstruktion ihrer Fahrzeuge insbesondere beim Rechtsabbiegen einen nur eingeschränkten direkten Sichtradius. Dadurch kommt es immer wieder zu schweren Unfällen mit Personenschäden. Betroffen sind vor allem Fußgänger und Fahrradfahrer, die sich im sogenannten toten Winkel der Fahrzeuge aufhalten und oft übersehen werden.

Um insbesondere Kinder für das Thema zu sensibilisieren, findet am 17. Oktober 2016 in Magdeburg der Aktionstag „Toter Winkel“ statt. Dieser wird organisiert vom Landesverband des Verkehrsgewerbes Sachsen-Anhalt, der Polizei Sachsen-Anhalt, der Landesverkehrswacht, der KRAVAG-Versicherung sowie der Magdeburger Spedition Gerhard Bertram. An dem Aktionstag beteiligen sich fast 300 Erstklässler aus fünf Magdeburger Grundschulen (Am Westring, Am Glacis, Salbke, Westerhüsen, Ottersleben). An praktischen Beispielen werden den Schülern das Ausmaß toter Winkel an Fahrzeugen und die davon ausgehenden Gefahren demonstriert.

Sie sind herzlich eingeladen, an den praktischen Vorführungen auf einem speziellen Pressetermin von 11 bis 12.30 Uhr an der Grundschule in Ottersleben, Richard-Dembny-Straße 41, 39116 Magdeburg, teilzunehmen und darüber zu berichten. Als Gesprächspartner stehen Verkehrsminister Thomas Webel, Innenminister Holger Stahlknecht, der Präsident des Landesverbandes des Verkehrsgewerbes Sachsen-Anhalt, Gerhard Bertram, sowie Verbandsgeschäftsführer Matthias Schollmeyer zur Verfügung.

1. Beteiligte Schulen: 5 Schulen in Magdeburg
– Grundschule Am Westring + Am Glacis: 8:00 – 9:00 Uhr
– Grundschule Salbke + Westerhüsen: 9:30 – 10:30 Uhr
– Grundschule Ottersleben: 11:00 – 12:30 Uhr

2. Beteiligte Firmen & Institutionen:
– LVSA
– Autobahnpolizei Börde
– Landesverkehrswacht
– Gerhard BErtram Spedition Magdeburg
– KRAVAG Versicherung

Frankreich: Entsendebescheinigungen ab 1. Januar 2017 in elektronischer Form

13.09.2016

Ab 1. Januar 2017 müssen Entsendebescheinigungen für im Frankreich-Verkehr eingesetzte Fahrer elektronisch auf dem Online-Portal SIPSI erstellt werden. Vor dem 1. Januar 2017 ausgestellte Entsendebescheinigungen in Papierform behalten jedoch ihre Gültigkeit.

Die bislang in Papierform zu erstellenden Entsendebescheinigungen für Fahrer, die im grenzüberschreitenden Verkehr von oder nach Frankreich oder im Kabotageverkehr auf französischem Territorium eingesetzt werden, müssen ab dem 1. Januar 2017 obligatorisch über das Online-Portal erstellt und übermittelt werden.

Nach wie vor ist jedoch eine Kopie der SIPSI-Meldung vom Fahrer mitzuführen. Eine weitere Kopie muss beim französischen Repräsentanten hinterlegt werden.

Weitere Informationen erhalten unsere Mitglieder auf Anfrage in der Geschäftsstelle.

 

Frankreich: Am 05.09.2016 Demonstrationen auf der A16 in Richtung Calais

02.09.2016

Wie der französische Verband FNTR mitteilt, werden am Montag, 05.09.2016, zwischen 07.30 Uhr und 18.00 Uhr zwei Demonstrationszüge auf der A16 nach Calais ziehen. Dabei wird ein Teil der Demonstration die Autobahn ab der Anschlussstelle 53 (Loon-Plage) in Richtung Calais ziehen. Der zweite bricht von der Anschlussstelle 29 (Outreau) aus ebenfalls in Richtung Calais auf.

Mit der von FNTR organisierten Maßnahme soll gegen die anhaltenden Probleme mit Migranten im Bereich des französischen Fährhafens protestiert werden. Es ist mit erheblichen Behinderungen zu rechnen.

Neben Transportverbänden werden sich auch Landwirte, Hafenarbeiter sowie verschiedene Gewerkschaften an den Aktionen in und um Calais beteiligen.

Deren Hauptforderung wird sein, das inzwischen wieder aufgefüllte Camp („Dschungel“), das offensichtlich derzeit rund 10.000 Flüchtlinge „beherbergt“, vollständig zu räumen. Initiatoren haben angekündigt, dass sie eine „Aktion Schnecke“ solange aufrechterhalten wollen, bis diese Forderung erfüllt ist. Die von einem solchen Szenario ausgehenden erneuten Gefährdungen (Staubildung auf Autobahnen vor dem Terminal mit entsprechenden Möglichkeiten zum Entern von Lkw) könnte die Situation für im Stau stehende Lkw eskalieren lassen.

Quelle: DSLV

A1: Lkw-Sperranlage auf der Leverkusener Rheinbrücke

16.08.2016

In einer Pressemitteilung vom 16. August 2016 weist das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW erneut darauf hin, dass schwere Fahrzeuge über 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht (zGG) bis zur Eröffnung der neuen Rheinbrücke der Autobahn 1 bei Leverkusen nicht mehr über die schadhafte alte Brücke fahren dürfen. Um das zu gewährleisten, soll vor der Brücke auf den Zulaufstrecken eine Sperranlage errichtet werden, die das Gewicht misst, Fahrzeuge über 3,5t zGG notfalls mit einer Ampel- und Schrankenanlage an der Weiterfahrt hindert und noch vor der Brücke von der Autobahn ableitet.

Nach Angaben des nordrhein-westfälischen Verkehrsministers Michael Groschek wird die Leverkusener Rheinbrücke bis zur Eröffnung der ersten neuen Teilbrücke für den Pkw-Verkehr nur halten, wenn neue schwere Schäden durch widerrechtliche Lkw-Fahrten verhindert werden können. Straßen.NRW hatte die Brücke erst am vergangenen Wochenende unter Vornahme einer Vollsperrung reparieren lassen.

Die bisherigen Anstrengungen mit weiträumiger Beschilderung und Bußgeldern haben nicht verhindert, dass täglich immer noch rund 150 Lkw-Fahrer – ob mutwillig oder aus Unwissenheit – über die Brücke fahren. Die Einrichtung einer Sperranlage ist daher aus Sicht des Ministeriums unumgänglich, um eine dauerhafte Vollsperrung der A1-Rheinbrücke zu verhindern und die angespannte Verkehrssituation im Großraum Köln nicht noch zusätzlich zu belasten.

Der Entschluss zur Errichtung der Sperranlage ist nach intensiven Erörterungen aller Beteiligten – Verkehrsministerium, Bezirksregierung als Verkehrsbehörde, Straßen.NRW, Autobahnpolizei, Feuerwehren aus Köln und Leverkusen – gefallen. Die Anlage besteht aus einer Wiegevorrichtung und einer automatischen Schrankenschließanlage mit Signalregelung. Eine vergleichbare Anlage wurde bereits in Rheinland-Pfalz auf der Schiersteiner Brücke und auf der A6 im Saarland betrieben.

Quelle: DSLV

Pressemitteilungen

Der Landesverband des Verkehrsgewerbes Sachsen-Anhalt e.V. vertritt auch über Hör- oder Printmedien ständig und vehement die Interessen seiner Mitglieder.

Verkehrsverbände begrüßen Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Allianz gegen Logistikengpässe und Fachkräftemangel

Die Verkehrsverbände Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ), Bundesverband deutscher Omnibusunternehmer (BDO), Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK), Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) sowie Deutscher Speditions- und Logistikverband (DSLV) haben in einer gemeinsamen Stellungnahme den Entwurf eines Fachkräfteeinwanderungsgesetzes begrüßt.

Der Gesetzentwurf, der am Mittwoch, den 19. Dezember 2018, im Bundeskabinett beschlossen werden soll, kann aus Sicht der Verbände zur Behebung des Fachkräftemangels in den Branchen beitragen. Neben Hochschulabsolventen soll es dadurch auch Fachkräften mit qualifizierter Berufsausbildung aus Nicht-EU-Staaten ermöglicht werden, in Deutschland einen Arbeitsplatz zu finden. Es gilt jetzt, den zügigen und konsequenten Abbau bürokratischer Integrationshemmnisse zu beschleunigen.

Um dem Fachkräftemangel zu begegnen ist es unerlässlich, auch das Potential ausländischer Fachkräfte verstärkt zu nutzen. Trotz der konjunkturell guten Rahmenbedingungen und eines günstigen Geschäftsklimas in den Verkehrsbranchen hält das Fachkräfteangebot nicht mit dem aktuellen Branchenwachstum mit. Die Verbände der Verkehrsbranchen fordern schon seit längerem gezielte, an den Bedürfnissen der in Transport und Logistik Beschäftigten ausgerichtete, arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zur Bekämpfung des Fachkräftemangels.

Die Verkehrsverbände mahnen weiterhin an, neben den Bemühungen um ausländische Fachkräfte gleichzeitig das Potential inländischer Arbeitnehmer zu heben und die Anstrengungen zur Qualifizierung und Rekrutierung von Fachkräften aus Deutschland zu intensivieren.

Neben Berufskraftfahrern braucht die Branche international ausgebildete Hochschulabsolventen verschiedener Fachbereiche, ebenso, wie die im dualen System ausgebildeten Fachkräfte. Zudem wird es, wie in vielen anderen Branchen, auch für Logistik- und Busunternehmen zunehmend schwieriger betriebliche Ausbildungsplätze zu besetzen und hierdurch qualifizierte Fachkräfte für die Zukunft zu generieren.

Gelingt es nicht, in der Branche ausreichend Fach- und Nachwuchskräfte zu mobilisieren, drohen im schlimmsten Fall Versorgungsengpässe und Angebotseinschränkungen im öffentlichen Verkehr sowie der Bustouristik.

Mit einem Fünf-Punkte-Plan haben die führenden Transport- und Logistikverbände gemeinsam mit den Handels- und Industrieverbänden bereits Handlungsfelder zur Abwendung von Logistikengpässen durch Fahrermangel identifiziert.

AMÖ unterstützt „Aktion Abbiegeassistent“ des BMVI

Der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. ist „offizieller Unterstützer“ der „Aktion Abbiegeassistent“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zur Erhöhung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.

Nachdem der Bundesrat zur Vermeidung insbesondere tödlicher Unfälle jüngst von der Bundesregierung eine Forcierung der EU-weit verpflichtenden Einführung sicherheitswirksamer technischer Einrichtungen wie Abbiegeassistenzsysteme gefordert hat, startete gestern die „Aktion Abbiegeassistent“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. sieht die für Unternehmen freiwillige „Aktion Abbiegeassistent“ von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) als eine zielführende Maßnahme an, die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. In diesem Zusammenhang ist es der AMÖ ein besonderes Anliegen, die „Aktion Abbiegeassistent“ als „offizieller Unterstützer“ zu begleiten und als Multiplikator an ihrer Empfehlung mitzuwirken.

In einer gemeinsamen Presseerklärung hat die AMÖ mit dem Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V. (BDO), dem Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung e.V. (BGL), dem Bundesverband Paket & Express-logistik e.V. (BIEK), dem Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik e.V. (BWVL) sowie dem Deutschen Speditions- und Logistikverband e.V. (DSLV) noch einmal ausdrücklich die Voraussetzungen für den Erfolg der Aktion verdeutlicht. Darin fordern wir:

  • Der Bund muss kurzfristig einheitliche Kriterien definieren, welche konkreten Anforderungen ein „Abbiegeassistent“ erfüllen muss. Unternehmen, die ein Abbiegeassistenzsystem nachrüsten möchten, müssen sicher sein, dass dieses die Verkehrssicherheit auch tatsächlich erhöht und keine Scheinlösung darstellt. Aktuell ist dies aufgrund der technologischen Vielfalt der am Markt verfügbaren Systeme nicht sichergestellt. Diese Position wurde im Rahmen des Fachgesprächs zur „Aktion Abbiegeassistent“ von der Bundesanstalt für Straßenwesen unterstützt. Eine Liste mit Systemen, die die zu definierenden einheitlichen Kriterien erfüllen, sollte sodann im Internet veröffentlicht werden.

 

  • Eine Aufklärungskampagne des BMVI über die Gefahren für schwächere Verkehrsteilnehmer sollte die technische Anpassung der Fahrzeuge begleiten. Darüber hinaus sollte geprüft werden, ob und inwieweit eine Anpassung der Straßenverkehrsordnung sowie zeitversetzte Ampelschaltungen notwendig sind, um das Gefahrenpotential beim Rechtsabbiegen zu reduzieren.

 

  • Ergänzend begrüßen die Verbände das Bestreben des Bundesverkehrsministers, den freiwilligen Einbau von geprüften Abbiegeassistenzsystemen durch finanzielle Förderungen im Rahmen eines eigenständigen Förderprogramms des Bundes zu beschleunigen. Eine Förderung ausschließlich im Rahmen des bestehenden De-minimis-Programms würde kleinere nicht mautpflichtige Nutzfahrzeuge sowie Busse ausschließen und das Fördervolumen pro Unternehmen stark beschränken.

Eine weitere Erhöhung des Mindestlohnes höhlt interne Vergütungsstrukturen aus und gefährdet die Tarifautonomie

Mit der Entscheidung der Mindestlohnkommission, den gesetzlichen Mindestlohn zum 1. Januar 2017 auf 8,84 Euro zu erhöhen, setzt sich die 2015 begonnene Entwicklung fort, die Tarifautonomie auszuhöhlen und die Lohnfindung zu ‚verstaatlichen‘, sagte der Geschäftsführer des Landesverbandes des Verkehrsgewerbes Sachsen-Anhalt (LVSA) e.V., Matthias Schollmeyer.

Pressemitteilung des LVSA, Magdeburg, 07. Juli 2016

LVSA-Mitgliederversammlung 2016: Die Hinhalte- und Verhinderungspolitik des Umweltverbandes BUND beim Weiterbau der A14 muss ein Ende haben

Der LVSA betonte am Samstag bei der Mitgliederversammlung des Landesverbandes im Schulterschluss mit dem Minister für Landesentwicklung Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, Thomas Webel, nochmals die Wichtigkeit des Weiterbaus der Bundesautobahn A14 für das Land Sachsen-Anhalt. Dies geschah auch vor dem Hintergrund neuerlicher Ankündigungen des BUND, auch weiterhin gegen das Projekt klagen zu wollen.

Pressemitteilung des LVSA, Magdeburg/ Barleben, 07. Juni 2016

NEUESTE MELDUNGEN DES LANDESVERBANDES

Lkw-Fahrverbotsregelungen am 31.Oktober und 01.November in NRW und Niedersachsen in den Jahren 2020-2025

Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen stimmen ihre unterschiedlichen Lkw-Fahrverbote am Reformationstag (31.Oktober) und an Allerheiligen (01.November) in den Jahren 2020-2025 aufeinander ab. Die Fahrverbotszeiten werden jeweils auf die Zeit von 6-22 Uhr beschränkt. Zudem gelten zusätzlich ganztägige Durchfahrtsrechte auf wichtigen Transitstrecken.

Mit dem wöchentlichen Rundschreiben: KW 38_2020_4 vom 18.09.2020 berichteten wir über Reglungen zum Lkw-Fahrverbot am 01.November in Nordrhein-Westfalen. Nach der aktuell gültigen Regelung in § 30 Abs. 4 StVO gilt am 31.Oktober (Reformationstag) grundsätzlich neben den ostdeutschen Ländern auch in den vier norddeutschen Ländern Bremen, Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein ein Lkw-Fahrverbot.
Aktueller Stand ist, dass die Bundesländer Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen die jeweils unterschiedlichen Feiertage am 31.Oktober (Reformationstag, in Niedersachsen mit Lkw-Fahrverbot) und 01.November (Allerheiligen, in NRW mit Fahrverbot) aufeinander abgestimmt haben.

In Niedersachsen ist der Reformationstag am 31. Oktober ein Feiertag, in Nordrhein-Westfalen Allerheiligen am 1. November. Um zu vermeiden, dass Lkw-Fahrer auf ihrem Weg durch Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen an beiden Tagen von Feiertagsfahrverboten betroffen sind, werden die Fahrverbotszeiten an beiden Feiertagen auf die Zeit von 6 Uhr bis 22 Uhr beschränkt. Zudem gewähren beide Länder in diesem Zeitraum an dem in ihrem Gebiet jeweils geltenden Feiertag Durchfahrtsrechte auf den wichtigsten Transitverbindungen A1, A 2, A 30, A 31 und A 33.

Ein entsprechender Erlass des Landes Niedersachsen ist diesem Rundschreiben als Anlage beigefügt, der die genauen Streckenbezeichnungen aufführt: https://tinyurl.com/y6tao8bg. Er ist bis Ende 2025 gültig. Ziel der beiden Bundesländer ist es, überfüllt Parkplätze an den Grenzen der beiden Bundesländer zu verhindern.

Quelle: BGL

Neues Aufstiegsförderungsgesetz (AFGB) ist in Kraft

Zum 1. August 2020 ist das neue Aufstiegsförderungsgesetz (AFGB) in
Kraft getreten. Mit dem neuen AFGB wurde die Förderung im Rahmen
des „Aufstiegs-BAföG“ aufgestockt und für alle drei Stufen der Höheren
Berufsbildung eingeführt. Die Förderung greift auch für die Weiterbildung zum MMKU („Meister für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice“).

Ab dem 1. August gibt es nun mehr Geld, flexiblere Rückzahlungsbedingungen und Verbesserungen für Familien. Zudem wird die stufenweise Förderung bis auf Master-Niveau eingeführt. Die wichtigsten Neuerungen gemäß BMBF auf einen Blick:

– Gefördert werden berufliche Aufsteiger über alle drei Fortbildungsstufen, d. h. der/die Geprüfte Berufsspezialist/in ebenso wie der Bachelor Professional und der Master Professional.
– Die Unterhaltsförderung in Höhe von 892 Euro wird erstmals als Vollzuschuss gewährt,
d. h. diese muss nicht – wie bisher – zurückgezahlt werden.
– Verheiratete mit zwei Kindern erhalten abhängig vom Einkommen eine Unterhaltsförderung von bis zu 1.597 Euro pro Monat, Alleinerziehende mit einem Kind bis zu 1.127 Euro pro Monat. Der monatliche Zuschuss für die Kinderbetreuung erhöht sich für Alleinerziehende von 130 Euro auf 150 Euro pro Kind.
– Die Zuschussanteile zu den Fortbildungskosten wurden angehoben.
– Lehrgangsgebühren werden unabhängig von Einkommen und Vermögen bis zu einer Höhe von 15.000 Euro zur Hälfte als Zuschuss übernommen. Für den Rest der Kosten gibt es zinsgünstige Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Bei erfolgreicher Abschlussprüfung muss das KfW-Darlehen jetzt nur noch zur Hälfte zurückgezahlt werden.
– Wer sich am Ende einer Aufstiegsfortbildung selbstständig macht, muss das KfW-Darlehen nicht mehr zurückzahlen und kann so schuldenfrei die eigene Existenzgründung starten.
– Erweitert wurden zudem die Stundungs- und Darlehenserlassmöglichkeiten für Geringverdienende.
– Für Familienmitglieder gibt es jetzt höhere Freibeträge.

Was tun bei Suchtproblemen im Betrieb?


Bei mindestens zehn Prozent aller Arbeits-und Wegeunfälle ist Alkohol mit im Spiel. Dennoch zögern viele Vorgesetzte, entschieden gegen Alkoholmissbrauch im Betrieb vorzugehen. Damit begeben sie sich auf dünnes Eis.Nach Schätzungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) sind bis zu fünf Prozent aller Berufstätigen alkoholkrank,bis zu zehn Prozent haben problematische Konsumgewohnheiten.

Statistisch gesehen dürfte also so ziemlich jede Führungskraft im Laufe ihres Arbeitslebens irgendwann einem Alkoholproblem in ihrem Verantwortungsbereich begegnen. Wer den Dingen ihren Lauf lässt, solange „nichts Schlimmes“ passiert, begibt sich auf dünnes Eis, sowohl menschlich, betriebswirtschaftlich als auch rechtlich.Alkoholabhängigkeit ist eine Krankheit. Laut DHS fehlten Alkoholabhängige in einem Zeitraum von drei Jahren an 189 Tagen. Beider Kontrollgruppe betrug die Fehlzeit im selben Zeitraum 95 Tage. Die Arbeitsleistung von Beschäftigten mit Alkoholproblemen wird auf 75 Prozent der Normalleistung geschätzt.

Ursache dafür sind neben den Fehlzeiten die verminderte Konzentrationsfähigkeitund größere Fehlerhäufigkeit. Studienergebnisse der WHO belegen, dass bei 10 bis 25 Prozent der Arbeits-und Wegeunfälle Alkohol eine Rolle spielt.Es gibt also gute Gründe, ein mögliches Alkoholproblem frühzeitig anzusprechen. Das hilft auch den Alkoholkranken oder -gefährdeten. Denn je früher eingegriffen wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Betroffene seinen Arbeitsplatz behalten kann.Früh eingreifenAuch rechtlich gibt es für die Unternehmen den Zwang, auf Alkoholmissbrauch im dienstlichen Umfeld sofort zu reagieren. Paragraf 7 der DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“ verbietet es Unternehmern, „Versicherte, die erkennbar nicht in der Lage sind, eine Arbeit ohne Gefahr für sich und andere auszuführen“, mit dieser Arbeit zu beschäftigen.

Wenn ein Arbeitgeber Verstöße gegen das Verbot grob fahrlässig oder vorsätzlich ignoriert, kann er bei einem Arbeitsunfall in letzter Konsequenz durch seinen Unfallversicherungsträger in Regress genommen werden.Die Information „Suchtprävention in der Arbeitswelt -Handlungsempfehlungen“ (DGUV Information 206-009)unterstützt Vorgesetzte beim Umgang mit dem Thema. Die Broschüre gibt Tipps zur Gesprächsführung mit Mitarbeitern, bei denen ein problematischer Suchtmittelkonsum vermutet wird, und liefert Antworten auf häufig gestellte Fragen zum rechtssicheren Handelnim Akutfall.Quelle: BG Verkehr

Österreich: Einführung von Grenzkontrollen in der Zeit vom 17. – 21. September 2018

14.09.2018

Das österreichische Innenministerium hat im Zeitraum vom 17. September 2018, 24.00 Uhr bis 21. September 2018, 00.00 Uhr vorübergehende Grenzkontrollen auf Grund des informellen Gipfels der EU-Staats- und Regierungschefs in Salzburg vom 19. – 20. September 2018 erlassen. Betroffen sind die EU-Binnengrenzen der Bundesländer Salzburg und Oberösterreich zur Bundesrepublik Deutschland, des Bundeslandes Kärnten und des Bezirks Lienz in Tirol zu Italien sowie der Flughafen Salzburg.

Weitere Informationen erhalten unsere Mitglieder auf Anfrage in der Geschäftsstelle.

Deutschland: Ausnahmen vom Lkw-Fahrverbot am 31. Oktober 2016 sowie 2018 bis 2020 in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

19.10.2016

Am 31. Oktober 2016 (Reformationstag) gilt auch in diesem Jahr eine allgemeine Ausnahmegenehmigung vom Feiertagsfahrverbot auf bestimmten Autobahnstrecken in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bei Fahrten nach und von Berlin. Die gleiche Regelung kommt auch in den Jahren 2018 bis 2020 zur Anwendung.

Am Montag, 31. Oktober 2016, besteht in Deutschland in den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ein Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht und Anhänger hinter Lkw in der Zeit von 00:00 bis 22:00 Uhr. In einem Erlass vom 28. September 2016 ( tinyurl.com/j4tbqq8) hat das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg als Ausnahme festgelegt, dass die oben angegebenen Lkw am 31. Oktober (Reformationstag) der Jahre 2016 sowie 2018 bis 2020 von 00:00 bis 22:00 Uhr die nachstehend bezeichneten Strecken bei Fahrten nach und von Berlin befahren dürfen:

– zwischen Güterverkehrszentrum Wustermark über die Bundesstraße 5 und Landesgrenze Berlin,
– zwischen Güterverkehrszentrum Freienbrink über die Landesstraße 38, Bundesautobahn 10 und Bundesstraße 1/5      und Landesgrenze Berlin,
– zwischen Güterverkehrszentrum Großbeeren über die Bundesstraße 101 und Landesgrenze Berlin und
– zwischen Flughafen BER über die Bundesautobahn 113/117 sowie über die Bundesstraße 96a/96 und Landesgrenze Berlin.

Das Jahr 2017 wird nicht einbezogen, da das Land Berlin den 31. Oktober 2017 anlässlich des 500. Jahrestages der Reformation als Feiertag festgesetzt hat.

Des Weiteren hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin ( tinyurl.com/jrmj4n9) in Absprache mit den zuständigen Ministerien der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eine Ausnahmegenehmigung vom Feiertagsfahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht und für Anhänger hinter Lkw am 31. Oktober der Jahre 2016 sowie 2018 bis 2020 von 00:00 bis 22:00 Uhr für die nachstehend bezeichneten Strecken der Bundesautobahnen A 2, A 20, A 24, A 4, A 9, A 10, A 11, A 12, A 13, A 14, A 15, A 17, A 19, A 38, A 71, A 72, A 73, A111, A 113, A114, A 115, A 117, A 143 in den genannten Bundesländern bei Fahrten von Berlin oder nach Berlin (Abfahrts- oder Zielort) erlassen.

Ein Verlassen der Autobahn in den genannten Ländern, in denen das Feiertagsfahrverbot des § 30 Abs. 3 Straßenverkehrsordnung (StVO) am Reformationstag gilt, ist nicht zulässig. Dies gilt nicht für den Fall einer unfall- oder baustellenbedingten Vollsperrung der Autobahn. Dann ist der ausgewiesenen Umleitung zu folgen. Ist eine Umleitung nicht vorhanden, so ist die kürzeste Strecke zur nächsten Autobahnauffahrt zu benutzen. Das Fahrzeug darf ferner die Autobahn verlassen, wenn es gemäß § 15a StVO abgeschleppt werden muss. Es ist dann an der nächstgelegenen hierfür geeigneten Stelle abzustellen.

Quelle: DSLV

Verkehrsverbände und Verbände der verladenden Wirtschaft empfehlen gemeinsam ADSp 2017

18.10.2016

Nach Wiederaufnahme von Verhandlungen über gemeinsame Geschäftsbedingungen empfehlen insgesamt acht Verkehrsverbände sowie Verbände von Handel und Industrie die Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen 2017 (ADSp 2017) zum 1. Januar 2017 zur unverbindlichen Anwendung.

Waren im Jahr 2015 die Gespräche des Deutschen Speditions- und Logistikverbands (DSLV) mit den Verbänden der Industrie und des Handels über eine gemeinsam getragene Neufassung der Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen (ADSp) noch gescheitert, was zu zwei gegensätzlichen Bedingungswerken (den vom DSLV herausgegebenen ADSp 2016 und den von der verladenden Wirtschaft empfohlenen Deutschen Transport- und Logistikbedingungen (DTLB) führte, konnte die Initiative des DSLV für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen jetzt zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden.

Mit dem Titel „ADSp 2017″ kann ein gemeinsames, von nunmehr acht Verbänden getragenes, neues Bedingungswerk zum 1. Januar 2017 in Kraft treten.

Die ADSp 2017 werden nicht nur von den bisherigen Trägerverbänden, dem Deutschen Speditions- und Logistikverband (DSLV), dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), dem Handelsverband Deutschland sowie dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) empfohlen. Erstmals schließen sich auch der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) und der Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) der gemeinsamen Empfehlung an.

Nach Zustimmung seiner zuständigen Gremien empfiehlt der DSLV somit, die Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen 2017 (ADSp 2017) ab 1. Januar 2017 im Geschäftsverkehr zwischen Speditions- und Logistikunternehmen und ihren Auftraggebern anzuwenden. Diese Empfehlung ist unverbindlich. Es bleibt den Vertragspartnern unbenommen, vom Inhalt dieser Empfehlung abweichende Vereinbarungen zu treffen.

Zur Ausgestaltung des neuen Klauselwerks ist zunächst darauf hinzuweisen, dass sich die ADSp 2017 strukturell und inhaltlich überwiegend an den ADSp 2016 orientieren, allerdings mussten im Rahmen der jüngsten Verhandlungen auch Forderungen der verladenden Wirtschaft berücksichtigt werden, die bisher schon Gegenstand der DTLB waren.

Weitere Informationen zu den inhatlichen Änderungen erhalten die LVSA-Mitglieder in der Geschäftsstelle.

Quelle: DSLV

LVSA-Aktionstag ‚Toter Winkel‘ am 17. Oktober an drei Magdeburger Grundschulen für Erstklässler

14.10.2016

Fahrer von Lastkraftwagen oder Bussen haben bedingt durch die Größe und Konstruktion ihrer Fahrzeuge insbesondere beim Rechtsabbiegen einen nur eingeschränkten direkten Sichtradius. Dadurch kommt es immer wieder zu schweren Unfällen mit Personenschäden. Betroffen sind vor allem Fußgänger und Fahrradfahrer, die sich im sogenannten toten Winkel der Fahrzeuge aufhalten und oft übersehen werden.

Um insbesondere Kinder für das Thema zu sensibilisieren, findet am 17. Oktober 2016 in Magdeburg der Aktionstag „Toter Winkel“ statt. Dieser wird organisiert vom Landesverband des Verkehrsgewerbes Sachsen-Anhalt, der Polizei Sachsen-Anhalt, der Landesverkehrswacht, der KRAVAG-Versicherung sowie der Magdeburger Spedition Gerhard Bertram. An dem Aktionstag beteiligen sich fast 300 Erstklässler aus fünf Magdeburger Grundschulen (Am Westring, Am Glacis, Salbke, Westerhüsen, Ottersleben). An praktischen Beispielen werden den Schülern das Ausmaß toter Winkel an Fahrzeugen und die davon ausgehenden Gefahren demonstriert.

Sie sind herzlich eingeladen, an den praktischen Vorführungen auf einem speziellen Pressetermin von 11 bis 12.30 Uhr an der Grundschule in Ottersleben, Richard-Dembny-Straße 41, 39116 Magdeburg, teilzunehmen und darüber zu berichten. Als Gesprächspartner stehen Verkehrsminister Thomas Webel, Innenminister Holger Stahlknecht, der Präsident des Landesverbandes des Verkehrsgewerbes Sachsen-Anhalt, Gerhard Bertram, sowie Verbandsgeschäftsführer Matthias Schollmeyer zur Verfügung.

1. Beteiligte Schulen: 5 Schulen in Magdeburg
– Grundschule Am Westring + Am Glacis: 8:00 – 9:00 Uhr
– Grundschule Salbke + Westerhüsen: 9:30 – 10:30 Uhr
– Grundschule Ottersleben: 11:00 – 12:30 Uhr

2. Beteiligte Firmen & Institutionen:
– LVSA
– Autobahnpolizei Börde
– Landesverkehrswacht
– Gerhard BErtram Spedition Magdeburg
– KRAVAG Versicherung

Frankreich: Entsendebescheinigungen ab 1. Januar 2017 in elektronischer Form

13.09.2016

Ab 1. Januar 2017 müssen Entsendebescheinigungen für im Frankreich-Verkehr eingesetzte Fahrer elektronisch auf dem Online-Portal SIPSI erstellt werden. Vor dem 1. Januar 2017 ausgestellte Entsendebescheinigungen in Papierform behalten jedoch ihre Gültigkeit.

Die bislang in Papierform zu erstellenden Entsendebescheinigungen für Fahrer, die im grenzüberschreitenden Verkehr von oder nach Frankreich oder im Kabotageverkehr auf französischem Territorium eingesetzt werden, müssen ab dem 1. Januar 2017 obligatorisch über das Online-Portal erstellt und übermittelt werden.

Nach wie vor ist jedoch eine Kopie der SIPSI-Meldung vom Fahrer mitzuführen. Eine weitere Kopie muss beim französischen Repräsentanten hinterlegt werden.

Weitere Informationen erhalten unsere Mitglieder auf Anfrage in der Geschäftsstelle.

 

Frankreich: Am 05.09.2016 Demonstrationen auf der A16 in Richtung Calais

02.09.2016

Wie der französische Verband FNTR mitteilt, werden am Montag, 05.09.2016, zwischen 07.30 Uhr und 18.00 Uhr zwei Demonstrationszüge auf der A16 nach Calais ziehen. Dabei wird ein Teil der Demonstration die Autobahn ab der Anschlussstelle 53 (Loon-Plage) in Richtung Calais ziehen. Der zweite bricht von der Anschlussstelle 29 (Outreau) aus ebenfalls in Richtung Calais auf.

Mit der von FNTR organisierten Maßnahme soll gegen die anhaltenden Probleme mit Migranten im Bereich des französischen Fährhafens protestiert werden. Es ist mit erheblichen Behinderungen zu rechnen.

Neben Transportverbänden werden sich auch Landwirte, Hafenarbeiter sowie verschiedene Gewerkschaften an den Aktionen in und um Calais beteiligen.

Deren Hauptforderung wird sein, das inzwischen wieder aufgefüllte Camp („Dschungel“), das offensichtlich derzeit rund 10.000 Flüchtlinge „beherbergt“, vollständig zu räumen. Initiatoren haben angekündigt, dass sie eine „Aktion Schnecke“ solange aufrechterhalten wollen, bis diese Forderung erfüllt ist. Die von einem solchen Szenario ausgehenden erneuten Gefährdungen (Staubildung auf Autobahnen vor dem Terminal mit entsprechenden Möglichkeiten zum Entern von Lkw) könnte die Situation für im Stau stehende Lkw eskalieren lassen.

Quelle: DSLV

A1: Lkw-Sperranlage auf der Leverkusener Rheinbrücke

16.08.2016

In einer Pressemitteilung vom 16. August 2016 weist das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW erneut darauf hin, dass schwere Fahrzeuge über 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht (zGG) bis zur Eröffnung der neuen Rheinbrücke der Autobahn 1 bei Leverkusen nicht mehr über die schadhafte alte Brücke fahren dürfen. Um das zu gewährleisten, soll vor der Brücke auf den Zulaufstrecken eine Sperranlage errichtet werden, die das Gewicht misst, Fahrzeuge über 3,5t zGG notfalls mit einer Ampel- und Schrankenanlage an der Weiterfahrt hindert und noch vor der Brücke von der Autobahn ableitet.

Nach Angaben des nordrhein-westfälischen Verkehrsministers Michael Groschek wird die Leverkusener Rheinbrücke bis zur Eröffnung der ersten neuen Teilbrücke für den Pkw-Verkehr nur halten, wenn neue schwere Schäden durch widerrechtliche Lkw-Fahrten verhindert werden können. Straßen.NRW hatte die Brücke erst am vergangenen Wochenende unter Vornahme einer Vollsperrung reparieren lassen.

Die bisherigen Anstrengungen mit weiträumiger Beschilderung und Bußgeldern haben nicht verhindert, dass täglich immer noch rund 150 Lkw-Fahrer – ob mutwillig oder aus Unwissenheit – über die Brücke fahren. Die Einrichtung einer Sperranlage ist daher aus Sicht des Ministeriums unumgänglich, um eine dauerhafte Vollsperrung der A1-Rheinbrücke zu verhindern und die angespannte Verkehrssituation im Großraum Köln nicht noch zusätzlich zu belasten.

Der Entschluss zur Errichtung der Sperranlage ist nach intensiven Erörterungen aller Beteiligten – Verkehrsministerium, Bezirksregierung als Verkehrsbehörde, Straßen.NRW, Autobahnpolizei, Feuerwehren aus Köln und Leverkusen – gefallen. Die Anlage besteht aus einer Wiegevorrichtung und einer automatischen Schrankenschließanlage mit Signalregelung. Eine vergleichbare Anlage wurde bereits in Rheinland-Pfalz auf der Schiersteiner Brücke und auf der A6 im Saarland betrieben.

Quelle: DSLV

Pressemitteilungen

Der Landesverband des Verkehrsgewerbes Sachsen-Anhalt e.V. vertritt auch über Hör- oder Printmedien ständig und vehement die Interessen seiner Mitglieder.

Verkehrsverbände begrüßen Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Allianz gegen Logistikengpässe und Fachkräftemangel

Die Verkehrsverbände Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ), Bundesverband deutscher Omnibusunternehmer (BDO), Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK), Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) sowie Deutscher Speditions- und Logistikverband (DSLV) haben in einer gemeinsamen Stellungnahme den Entwurf eines Fachkräfteeinwanderungsgesetzes begrüßt.

Der Gesetzentwurf, der am Mittwoch, den 19. Dezember 2018, im Bundeskabinett beschlossen werden soll, kann aus Sicht der Verbände zur Behebung des Fachkräftemangels in den Branchen beitragen. Neben Hochschulabsolventen soll es dadurch auch Fachkräften mit qualifizierter Berufsausbildung aus Nicht-EU-Staaten ermöglicht werden, in Deutschland einen Arbeitsplatz zu finden. Es gilt jetzt, den zügigen und konsequenten Abbau bürokratischer Integrationshemmnisse zu beschleunigen.

Um dem Fachkräftemangel zu begegnen ist es unerlässlich, auch das Potential ausländischer Fachkräfte verstärkt zu nutzen. Trotz der konjunkturell guten Rahmenbedingungen und eines günstigen Geschäftsklimas in den Verkehrsbranchen hält das Fachkräfteangebot nicht mit dem aktuellen Branchenwachstum mit. Die Verbände der Verkehrsbranchen fordern schon seit längerem gezielte, an den Bedürfnissen der in Transport und Logistik Beschäftigten ausgerichtete, arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zur Bekämpfung des Fachkräftemangels.

Die Verkehrsverbände mahnen weiterhin an, neben den Bemühungen um ausländische Fachkräfte gleichzeitig das Potential inländischer Arbeitnehmer zu heben und die Anstrengungen zur Qualifizierung und Rekrutierung von Fachkräften aus Deutschland zu intensivieren.

Neben Berufskraftfahrern braucht die Branche international ausgebildete Hochschulabsolventen verschiedener Fachbereiche, ebenso, wie die im dualen System ausgebildeten Fachkräfte. Zudem wird es, wie in vielen anderen Branchen, auch für Logistik- und Busunternehmen zunehmend schwieriger betriebliche Ausbildungsplätze zu besetzen und hierdurch qualifizierte Fachkräfte für die Zukunft zu generieren.

Gelingt es nicht, in der Branche ausreichend Fach- und Nachwuchskräfte zu mobilisieren, drohen im schlimmsten Fall Versorgungsengpässe und Angebotseinschränkungen im öffentlichen Verkehr sowie der Bustouristik.

Mit einem Fünf-Punkte-Plan haben die führenden Transport- und Logistikverbände gemeinsam mit den Handels- und Industrieverbänden bereits Handlungsfelder zur Abwendung von Logistikengpässen durch Fahrermangel identifiziert.

AMÖ unterstützt „Aktion Abbiegeassistent“ des BMVI

Der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. ist „offizieller Unterstützer“ der „Aktion Abbiegeassistent“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zur Erhöhung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.

Nachdem der Bundesrat zur Vermeidung insbesondere tödlicher Unfälle jüngst von der Bundesregierung eine Forcierung der EU-weit verpflichtenden Einführung sicherheitswirksamer technischer Einrichtungen wie Abbiegeassistenzsysteme gefordert hat, startete gestern die „Aktion Abbiegeassistent“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. sieht die für Unternehmen freiwillige „Aktion Abbiegeassistent“ von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) als eine zielführende Maßnahme an, die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. In diesem Zusammenhang ist es der AMÖ ein besonderes Anliegen, die „Aktion Abbiegeassistent“ als „offizieller Unterstützer“ zu begleiten und als Multiplikator an ihrer Empfehlung mitzuwirken.

In einer gemeinsamen Presseerklärung hat die AMÖ mit dem Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V. (BDO), dem Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung e.V. (BGL), dem Bundesverband Paket & Express-logistik e.V. (BIEK), dem Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik e.V. (BWVL) sowie dem Deutschen Speditions- und Logistikverband e.V. (DSLV) noch einmal ausdrücklich die Voraussetzungen für den Erfolg der Aktion verdeutlicht. Darin fordern wir:

  • Der Bund muss kurzfristig einheitliche Kriterien definieren, welche konkreten Anforderungen ein „Abbiegeassistent“ erfüllen muss. Unternehmen, die ein Abbiegeassistenzsystem nachrüsten möchten, müssen sicher sein, dass dieses die Verkehrssicherheit auch tatsächlich erhöht und keine Scheinlösung darstellt. Aktuell ist dies aufgrund der technologischen Vielfalt der am Markt verfügbaren Systeme nicht sichergestellt. Diese Position wurde im Rahmen des Fachgesprächs zur „Aktion Abbiegeassistent“ von der Bundesanstalt für Straßenwesen unterstützt. Eine Liste mit Systemen, die die zu definierenden einheitlichen Kriterien erfüllen, sollte sodann im Internet veröffentlicht werden.

 

  • Eine Aufklärungskampagne des BMVI über die Gefahren für schwächere Verkehrsteilnehmer sollte die technische Anpassung der Fahrzeuge begleiten. Darüber hinaus sollte geprüft werden, ob und inwieweit eine Anpassung der Straßenverkehrsordnung sowie zeitversetzte Ampelschaltungen notwendig sind, um das Gefahrenpotential beim Rechtsabbiegen zu reduzieren.

 

  • Ergänzend begrüßen die Verbände das Bestreben des Bundesverkehrsministers, den freiwilligen Einbau von geprüften Abbiegeassistenzsystemen durch finanzielle Förderungen im Rahmen eines eigenständigen Förderprogramms des Bundes zu beschleunigen. Eine Förderung ausschließlich im Rahmen des bestehenden De-minimis-Programms würde kleinere nicht mautpflichtige Nutzfahrzeuge sowie Busse ausschließen und das Fördervolumen pro Unternehmen stark beschränken.

Eine weitere Erhöhung des Mindestlohnes höhlt interne Vergütungsstrukturen aus und gefährdet die Tarifautonomie

Mit der Entscheidung der Mindestlohnkommission, den gesetzlichen Mindestlohn zum 1. Januar 2017 auf 8,84 Euro zu erhöhen, setzt sich die 2015 begonnene Entwicklung fort, die Tarifautonomie auszuhöhlen und die Lohnfindung zu ‚verstaatlichen‘, sagte der Geschäftsführer des Landesverbandes des Verkehrsgewerbes Sachsen-Anhalt (LVSA) e.V., Matthias Schollmeyer.

Pressemitteilung des LVSA, Magdeburg, 07. Juli 2016

LVSA-Mitgliederversammlung 2016: Die Hinhalte- und Verhinderungspolitik des Umweltverbandes BUND beim Weiterbau der A14 muss ein Ende haben

Der LVSA betonte am Samstag bei der Mitgliederversammlung des Landesverbandes im Schulterschluss mit dem Minister für Landesentwicklung Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, Thomas Webel, nochmals die Wichtigkeit des Weiterbaus der Bundesautobahn A14 für das Land Sachsen-Anhalt. Dies geschah auch vor dem Hintergrund neuerlicher Ankündigungen des BUND, auch weiterhin gegen das Projekt klagen zu wollen.

Pressemitteilung des LVSA, Magdeburg/ Barleben, 07. Juni 2016

Fernfahrerstammtische Sachsen-Anhalt

Die Fernfahrerstammtische in Sachsen-Anhalt finden wieder statt.

Eine Voranmeldung ist nicht notwendig

Do. 13.Sep.-14.Sep 10:30-16:00

DSLV  Jahrestagung
Neuwahl des Vorstandes in München

Mi. 7. Nov. 19:00 – 21:30

Fernfahrerstammtisch Uhrsleben im November

Mi. 10. Okt. 19:00 – 21:30

Fernfahrerstammtisch Uhrsleben im Oktober

Mi. 5. Sep. 19:00 – 21:30

Fernfahrerstammtisch Uhrsleben im September

Verkehrsrundschau

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Morgenstrasse 6
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Postanschrift
PF 1940
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Tel.: (03 91) 6 21 98 86
Fax: (03 91) 6 21 98 88
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