29.07.2016

Nach Informationen der International Road Transport Union (IRU) haben die italienischen Gewerbeorganisationen auf ein neues Gesetz in Italien zur Entsendung von Arbeitnehmern hingewiesen, das auch den Transportsektor umfasst und am 23. Juli 2016 in Kraft getreten ist. Weder der Gesetzestext noch ein entsprechender Einführungserlass liegen derzeit vor. Somit bleiben noch viele Fragen offen.

Hauptanliegen des neuen Gesetzes ist die Gleichstellung der Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen von entsandten Arbeitnehmern und in Italien beschäftigten Arbeitnehmern. Entsandte Arbeitnehmer sollen damit einem italienischen Mindestlohn und weiteren Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen unterliegen, wie zum Beispiel maximale Arbeitszeiten und Mindestruhezeiten, bezahlter Mindesturlaub, Vergütungen einschließlich Überstundenzuschläge, Bedingungen für die Überlassung von Arbeitskräften, Sicherheit, Gesundheitsschutz und Hygiene am Arbeitsplatz, Einhaltung der Arbeitsvorschriften für bestimmte Gruppierungen sowie von Nicht-Diskriminierungsgrundsätzen.

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